Auswirkungen des Klimawandels auf Streuobstwiesen: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa ===  
=== Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa ===  
Das Klima ändert sich immer rascher durch menschliche Einflüsse, insbesondere den Ausstoß durch Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid und Methan. Die Jahresdurchschnittstemperatur steigt, wobei viele Monate im Jahr historische Höchstwerte erreichen. Im Vergleich zur vorindustriellen Periode (1850 bis 1900), hat sich die globale Mitteltemperatur um 1,4 °C erhöht, in Österreich betrug diese Temperaturzunahme im Mittel jedoch bereits 3,1 °C [8]. Diese klimabedingte Temperaturerhöhung führt zu vielfältigen Folgen. So steigt die Verdunstung von Wasser aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie von Boden- und Wasseroberflächen (sog. Evapotranspiration) durch eine Erhöhung der Temperaturen. In Mitteleuropa erhöhte sich die Evapotranspiration von 1960 bis 2010 beispielsweise um 5 bis 15 % bei gleichbleibenden oder abnehmenden Niederschlägen.
Das Klima ändert sich immer rascher durch menschliche Einflüsse, insbesondere durch den Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid und Methan. Die Jahresdurchschnittstemperatur steigt, wobei viele Monate im Jahr historische Höchstwerte erreichen.  
 
[[Datei: Durchschnittstemp. historische Entwicklung Huppmann et al 2025.jpg |thumb|upright=2
Die absolute Niederschlagsmenge bleibt in Mitteleuropa vielerorts gleich, jedoch sind Niederschläge zunehmend ungleichmäßig verteilt. Während das Frühjahr und der Sommer immer trockener werden, gibt es feuchtere Winter mit weniger Schnee. Generell fallen Niederschläge lokal sehr unterschiedlich und nicht mehr langfristig vorhersehbar. Das für Pflanzen verfügbare Wasser wird weniger.
|right|Historische Entwicklung der jährlichen Durchschnittstemperatur - globaler Mittelwert und Österreich. Quelle: Huppmann et al. 2025.]]Im Vergleich zur vorindustriellen Periode (1850 bis 1900), hat sich die globale Mitteltemperatur um 1,4 °C erhöht, in Österreich betrug diese Temperaturzunahme im Mittel jedoch bereits 3,1 °C [8]. Diese klimabedingte Temperaturerhöhung führt zu vielfältigen Folgen. So steigt die Verdunstung von Wasser aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie von Boden- und Wasseroberflächen (sog. Evapotranspiration) durch eine Erhöhung der Temperaturen. In Mitteleuropa erhöhte sich die Evapotranspiration von 1960 bis 2010 beispielsweise um 5 bis 15 % bei gleichbleibenden oder abnehmenden Niederschlägen, wobei die diesbezüglichen regionalen Muster sehr unterschiedlich sind.
In Mitteleuropa werden die Sommer immer heißer und trockener. Insbesondere die Anzahl von Hitzetagen im Jahr mit Temperaturen über 30°C oder gar 40°C werden zunehmen, was für Menschen, Tiere und Pflanzen eine enorme Belastung bedeutet. Es kommt zu langen Trocken- oder Dürreperioden [2,9].
Die absolute Niederschlagsmenge bleibt in Mitteleuropa vielerorts gleich, jedoch sind Niederschläge zunehmend ungleichmäßig verteilt. Während das Frühjahr und der Sommer trockener werden, gibt es feuchtere Winter aber mit weniger Schnee. Generell fallen Niederschläge lokal sehr unterschiedlich und nicht mehr langfristig vorhersehbar.
In Mitteleuropa werden die Sommer immer heißer und trockener. Insbesondere die Anzahl von Hitzetagen im Jahr mit Temperaturen über 30°C oder gar 40°C nimmt zu, was für Menschen, Tiere und Pflanzen eine enorme Belastung bedeutet. Es kommt zu langen Trocken- oder Dürreperioden, das für Pflanzen verfügbare Wasser wird weniger. [2,9].


=== Klimaszenarien ===
=== Klimaszenarien ===
Im „Pariser Abkommen“ setzten sich die Staaten das globale Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf "deutlich unter 2 °C“ zu begrenzen und Anstrengungen für eine Beschränkung auf 1,5 °C zu unternehmen. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mahnt, dass die globale Erwärmung von 1,5 Grad schon im nächsten Jahrzehnt überschritten werden könnte und die aktuellen Anstrengungen der Staaten nicht ausreichend sind, um das zu verhindern. UNEP prognostiziert eine Erderwärmung von 2,8 Grad im Laufe des Jahrhunderts, sollten die Staaten ihre aktuelle Politik fortsetzen. Würden die Länder ihre nationalen Klimaschutzpläne vollständig erfüllen, läge die Erwärmung bei 2,3 bis 2,5 Grad [15].
Im „Pariser Abkommen“ setzten sich die Staaten das globale Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf "deutlich unter 2 °C“ zu begrenzen und Anstrengungen für eine Beschränkung auf 1,5 °C zu unternehmen. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mahnt, dass die globale Erwärmung von 1,5 Grad schon im nächsten Jahrzehnt überschritten werden könnte und die aktuellen Anstrengungen der Staaten nicht ausreichend sind, um das zu verhindern. UNEP prognostiziert eine Erderwärmung von 2,8 Grad im Laufe des Jahrhunderts, sollten die Staaten ihre aktuelle Politik fortsetzen. Würden die Länder ihre nationalen Klimaschutzpläne vollständig erfüllen, läge die Erwärmung bei 2,3 bis 2,5 Grad [15].
[[Datei:KarteUFZ.jpg|thumb|UFZ-Dürremonitor Deutschland mit Gesamtboden. Stand: 27. Juni 2023. Quelle: UFZ-Dürremonitor/ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung]]


=== Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels===  
=== Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels===  
====Schäden durch mangelnde Wasserversorgung====
====Schäden durch mangelnde Wasserversorgung====
Auch tiefere Bodenschichten trocknen dabei zunehmend aus und stehen den Pflanzen daher nicht mehr für die Wasserversorgung zur Verfügung. Es kommt zu Trockenstress bei den Obstbäumen oder gar zum Absterben durch Austrocknung. Lange Trockenperioden werden teilweise von kurzen und heftigen Starkregenereignissen unterbrochen, wodurch, in Kombination mit den ausgetrockneten und meist verdichteten, humusarmen Böden, das Erosionsrisiko steigt und Niederschläge oberflächlich abfließen und nicht optimal von den Obstbäumen genutzt werden können.
Auch tiefere Bodenschichten trocknen zunehmend aus und stehen den Obstbäumen nicht mehr für die Wasserversorgung zur Verfügung. Es kommt zu Trockenstress bei den Bäumen oder gar zum Absterben durch Austrocknung. Lange Trockenperioden werden teilweise von kurzen und heftigen Starkregenereignissen unterbrochen, wodurch, in Kombination mit den ausgetrockneten und meist verdichteten, humusarmen Böden, das Erosionsrisiko steigt und Niederschläge oberflächlich abfließen und nicht optimal von den Obstbäumen genutzt werden können.
[[Datei:KarteUFZ.jpg|thumb|UFZ-Dürremonitor Deutschland mit Gesamtboden. Stand: 27. Juni 2023. Quelle: UFZ-Dürremonitor/ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung]]


====Schäden durch erhöhte Sonneneinstrahlung====
====Schäden durch erhöhte Sonneneinstrahlung====
Die einhergehende erhöhte Sonneneinstrahlung im Sommer kann an Streuobst zu Schäden wie Sonnenbrand, Schalenbräune und Glasigkeit führen.  
Hohe Sommertemperaturen in Verbindung mit erhöhter Sonneneinstrahlung, können an Streuobst zu Schäden wie Sonnenbrand, Schalenbräune und Glasigkeit führen.
[[Datei: Sonnebrand Apfel Frucht Holler.jpg|thumb|upright=1|right|Sonnenbrand an einem Apfel (Kronprinz Rudolf). c. Christian Holler]]
[[Datei: Rindenbrand kompr Holler.jpg|thumb|upright=0.5|right|Rindenbrand an einem Apfelbaum. c. Christian Holler]]
[[Datei: Herbstblüte Holler.jpg|thumb|upright=1.0|right|Apfelblüte und Früchte zur gleichen Zeit im Herbst. c. Christian Holler]]


====Schäden durch vermehrten Hagel====
====Schäden durch vermehrten Hagel====
Der Klimawandel verstärkt auch das Auftreten von Hagel. Bei leichtem Hagel bleibt das Obst im Inneren des Kronenbereiches schadenfrei. Kommt es jedoch zu stärkeren Hagelereignissen, kann nicht nur das gesamte Obst am Baum Schaden davontragen, sondern es können auch Wunden an der Baumrinde entstehen. Dadurch können Infektionen durch Pilze und Viren in das Holz gelangen und den Baum nachhaltig schädigen.  
Der Klimawandel verstärkt regional das Auftreten von Hagel bzw. die schwerere der Ereignisse. Bei leichtem Hagel bleibt das Obst im Inneren des Kronenbereiches schadenfrei. Kommt es jedoch zu stärkeren Hagelereignissen, kann nicht nur das gesamte Obst am Baum Schaden davontragen, sondern es können auch Wunden an der Baumrinde entstehen. Dadurch können Infektionen durch Pilze und Viren in das Holz gelangen und den Baum nachhaltig schädigen.


====Schäden durch zunehmenden Wind und Sturm====
====Schäden durch zunehmenden Wind und Sturm====
Durch die veränderten klimatischen Bedingungen ist mit zunehmenden Wind- und Sturmereignissen zu rechnen, die zu Astbruch, zum Brechen des Stammes oder gar zur Entwurzelung des Baumes führen. Durch Sturmschäden verursachte Wunden am Baum stellen wiederum Eintrittspforten für Krankheiten dar und schwächen den Baum zusätzlich.  
Durch die veränderten klimatischen Bedingungen ist regional mit zunehmenden Wind- und Sturmereignissen zu rechnen, die zu Astbruch, zum Brechen des Stammes oder gar zur Entwurzelung des Baumes führen können. Durch Sturmschäden verursachte Wunden am Baum stellen wiederum Eintrittspforten für Krankheiten dar und schwächen den Baum zusätzlich.


==== Schäden durch vermehrt auftretende „Schädlinge“====
==== Schäden durch vermehrt auftretende „Schädlinge“====
Durch den Klimawandel verbesserte Lebensbedingungen mit längeren Aktivitäts- und Fortpflanzungsphasen für heimische oder invasive „Schaderreger“ setzen den Bäumen zusätzlich zu.So durchlaufen z. B. „Schädlinge“ wir der Apfelwickler in vielen Teilen Mitteleuropas nicht mehr wie in früheren Jahrzehnten nur zwei, sondern nun drei Reproduktionszyklen.
Durch den Klimawandel verbesserte Lebensbedingungen mit längeren Aktivitäts- und Fortpflanzungsphasen für heimische oder invasive „Schaderreger“ setzen den Bäumen zusätzlich zu. So durchlaufen z. B. „Schädlinge“ wie der [[Apfelwickler]] in vielen Teilen Mitteleuropas nicht mehr wie in früheren Jahrzehnten nur zwei, sondern nun drei Reproduktionszyklen.


====Schäden durch die Verschiebung der Jahreszeiten====
====Schäden durch die Verschiebung der Jahreszeiten====
Eine früher Vegetationsbeginn bedingt einen verfrühten Austrieb und Blühbeginn, der beim Apfel um zwei bis drei Wochen früher einsetzt im Vergleich zu den 1960er Jahren. Die Schäden durch Blütenfrost nehmen zu. Die Obsternte bei Apfel und Birne setzt früher ein und erfordert eine raschere Verarbeitung, einen höheren Bedarf an Kühllagerkapazität und verursacht einen logistischen Aufwand.  
Eine früher Vegetationsbeginn bedingt einen verfrühten Austrieb und Blühbeginn. Z.B. setzt die Blüte beim Apfel heute um zwei bis drei Wochen früher ein als in den 1960er Jahren. Durch Kälteeinbrüche in dieser verfrühte Blühphase, nehmen Schäden durch Blütenfrost zu. Die Obsternte bei Apfel, Birne und anderen Obstarten, setzt früher ein, dies erfordert eine raschere Verarbeitung, einen höheren Bedarf an Kühllagerkapazität und zusätzlichen logistischen Aufwand.


====Weitere Schäden====
====Weitere Schäden====
Dauerhafte Nässe und fehlende Frostgare (feinkörnige und lockere Bodenstruktur durch Frosteinwirkung) wirken sich negativ auf die Wurzelatmung und -aktivität aus. Zu feuchte und schwüle Witterung im Sommer begünstigt Holz- und Rindenkrankheiten (z. B. [[Rindenbrand]]). Zu hohe Niederschläge können zu leichten Hangbewegungen führen und damit Bäume in Schieflage bringen.
Dauerhafte Nässe durch Starkniederschläge und fehlende Frostgare (feinkörnige und lockere Bodenstruktur durch Frosteinwirkung) wirken sich negativ auf die Wurzelatmung und -aktivität aus. Zu feuchte und schwüle Witterung im Sommer begünstigt Holz- und Rindenkrankheiten. Hohe Niederschläge können zu leichten Hangbewegungen führen und damit Bäume in Schieflage bringen. Hangrutschungen und Muren in Folge von Extremereignissen, können Obstbaumbestände vernichten. Quellen: [4,12,13]


===Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels===
===Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels===
====Chancen durch längere Vegetationsperiode====
====Chancen durch längere Vegetationsperiode====
Die Vegetationsperiode war und ist in Mitteleuropa der limitierende Faktor für den Anbau wärmeliebender Obstarten und spätreifender Sorten. Die steigenden Temperaturen verschieben den Anbau wärmebedürftiger Obstarten in den Norden und in höhere Lagen. So wird z. B. der Anbau von (Tafel)trauben, Aprikosen und Pfirsichen voraussichtlich künftig auch in Norddeutschland möglich sein.
Die Vegetationsperiode war und ist in Mitteleuropa der limitierende Faktor für den Anbau wärmeliebender Obstarten und spätreifender Sorten. Die steigenden Temperaturen und dadurch bedingte längere Vegetationsperioden, verschieben die Anbaumöglichkeiten für wärmebedürftige Obstarten in den Norden und in höhere Lagen. So wird z. B. der Anbau von (Tafel)trauben, Aprikosen und Pfirsichen voraussichtlich künftig auch in Norddeutschland möglich sein und auch in den Alpen können diese Obstarten in zunehmend höheren Lagen erfolgreich kultiviert werden.


====Chancen durch mildere Winter====
====Chancen durch mildere Winter====
Durch die milderen Winter ergeben sich Chancen für solche Mandel-, Maulbeer- und Feigensorten, die auch mit tieferen Temperaturen zurecht kommen. Der limitierende Faktor ist hier, dass trotz milderer Winter weiterhin die Gefahr von Spätfrösten besteht.
Durch die milderen Winter ergeben sich neue Chancen für Obsarten wie z.B. Mandel, Maulbeere, Kaki und Feige, zumindest für Sorten die auch mit tieferen Temperaturen zurechtkommen. Der limitierende Faktor ist hierbei, dass trotz insgesamt milderer Winter weiterhin die Gefahr von singulären Frostereignissen sowie von Spätfrösten besteht. Quellen: [4,12,13]


===Forschungsbedarf===
===Forschungsbedarf===
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* Welche Anpassungsstrategien lohnen sich wirtschaftlich?
* Welche Anpassungsstrategien lohnen sich wirtschaftlich?


====Einzelnachweise====
 
* Chimani, B., Heinrich, G., Hofstätter, M., Kerschbaumer, M., Kienberger, S., Leuprecht, A., Lexer, A., Peßenteiner, S., Poetsch, M. S., Salzmann, M., Spiekermann, R., Switanek, M., & Truhetz, H. (2015). [https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/klimaschutz/anpassungsstrategie/publikationen/oeks15.html ÖKS15—Klimaszenarien für Österreich. Daten, Methoden und Klimaanalyse]. (BMLFUW, Hrsg.).  
===Einzelnachweise===
* Göding, H. (2021): Auswirkungen des Klimawandels auf den Streuobstanbau. – Jahresheft des Pomologen-Vereins e. V.: S. 31-37.
[1] Breinesberger, J., Holler, C., Bernkopf, S., Engelmeier, M., Silhavy-Richter, K., Hinterbichler, E., & Silber, R. (2024). Streuobstanbau in Österreich: Immaterielles Kulturerbe der UNESCO. ARGE Streuobst Österreich. https://arge.level-r.at/assets/Streuobstanbau-in-%C3%96sterreich_Immaterielles-Kulturerbe_END.pdf
* Holler, Ch.; Spornberger, A.; Engelmeier, M.; B. Kajtna (2024): [https://startclim.at/fileadmin/user_upload/StartClim2023/StCl23.H_Final.pdf Perspektiven für den Streuobstanbau im Klimawandel]. Endbericht von StartClim2023.H in StartClim2023: Biodiversität, Klimakippeffekte und sozioökonomische Klimaindikatoren, Auftraggeber: BMK, BMWFW, Klima- und Energiefonds, Land Oberösterreich
 
* Jandl, R., Tappeiner, U., Foldal, C. B., & Erb, K. (Hrsg.). (2024). [https://doi.org/10.1007/978-3-662-67864-0 Landnutzung und Klimawandel in Österreich]. APCC Spezial-Report. Springer Berlin Heidelberg.  
[2] Chimani, B., Heinrich, G., Hofstätter, M., Kerschbaumer, M., Kienberger, S., Leuprecht, A., Lexer, A., Peßenteiner, S., Poetsch, M. S., Salzmann, M., Spiekermann, R., Switanek, M., & Truhetz, H. (2015). [https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/klimaschutz/anpassungsstrategie/publikationen/oeks15.html ÖKS15—Klimaszenarien für Österreich. Daten, Methoden und Klimaanalyse]. (BMLFUW, Hrsg.).
* Ruess, F. (2020): Obstbau im Klimawandel: Obst & Garten, Juli 2021, S. 6-15.
* Schliebner, S., Decker, P. & Schlitt, M. (2024): [https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf Streuobst im Klimawandel – Ein Leitfaden]. Ostritz, 76 Seiten.
[3] Friedlingstein, P., O’Sullivan, M., Jones, M. W., Andrew, R. M., Hauck, J., Landschützer, P., Le Quéré, C., ... & Zeng, J. (2025). Global carbon budget 2024. Earth System Science Data, 17, 965–1039. https://doi.org/10.5194/essd-17-965-2025
 
[4] Göding, H. (2021): Auswirkungen des Klimawandels auf den Streuobstanbau. – Jahresheft des Pomologen-Vereins e. V.: S. 31-37.
 
[5] Holler, Ch.; Spornberger, A.; Engelmeier, M.; B. Kajtna (2024): [https://startclim.at/fileadmin/user_upload/StartClim2023/StCl23.H_Final.pdf Perspektiven für den Streuobstanbau im Klimawandel]. Endbericht von StartClim2023.H in StartClim2023: Biodiversität, Klimakippeffekte und sozioökonomische Klimaindikatoren, Auftraggeber: BMK, BMWFW, Klima- und Energiefonds, Land Oberösterreich
 
[6] Holler, C. (2025, 24. April). Herausforderung für den Streuobstanbau durch den Klimawandel: Forschungsergebnisse für ausgewählte österreichische Streuobstregionen und Schlussfolgerungen [Vortrag]. Streuobstzentrum Burgauberg-Neudauberg.
 
[7] Holler, C. (2025b): Streuobstwiesen im Klimawandel. Herausforderungen für einen besonderen Lebensraum - In: Natur und Umwelt im Pannonischen Raum.- 35. Jahrgang, Ausgabe 3/2025. Hrsgb.: Verein der Burgenländischen Naturschutzorgane. Eisenstadt.
 
[8] Huppmann, D., Keiler, M., Riahi, K., Rieder, H. & weitere Mitwirkende (2025). Zusammenfassung für die politische Entscheidungsfindung (SPM). In: D. Huppmann, M. Keiler, K. Riahi & H. Rieder (Hrsg.), Second Austrian Assessment Report on Climate Change (AAR2) of the Austrian Panel on Climate Change (APCC). Austrian Academy of Sciences Press. https://doi.org/10.1553/aar2-spm-de
 
[9] Jandl, R., Tappeiner, U., Foldal, C. B., & Erb, K. (Hrsg.). (2024). [https://doi.org/10.1007/978-3-662-67864-0 Landnutzung und Klimawandel in Österreich]. APCC Spezial-Report. Springer Berlin Heidelberg.
 
[10] Maringer, J., Radtke, M. & Schulz, C. (2024). Klimawandelanpassung im Streuobst: Potentialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.
 
[11] Maurer, J. (2013). Landschaftsökologischer Wert geförderter Obstbaumpflanzungen in Niederösterreich [Diplomarbeit, Universität Wien].
 
[12] Ruess, F. (2020): Obstbau im Klimawandel: Obst & Garten, Juli 2021, S. 6-15.
 
[13] Schliebner, S., Decker, P. & Schlitt, M. (2024): [https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf Streuobst im Klimawandel – Ein Leitfaden]. Ostritz, 76 Seiten.
 
[14] Schwaiger, E., Färber, B., Kühnen, L., Stagl, S., Svehla-Stix, S., Vogel, J. & Weiß, M. (2018). Bewertung von Ökosystemleistungen. Methodenvergleich Kosten-Nutzen-Analyse und Multikriterienanalyse anhand einer österreichischen Region (Report REP-0670). Umweltbundesamt, Wien.
 
[15] United Nations Environment Programme. (2025). Emissions Gap Report 2025: Off Target - Continued Collective inaction puts Global Temperature Goal at Risk https://wedocs.unep.org/handle/20.500.11822/48854;jsessionid=1A44FD82A70487FCEA8F79815B18FF5C
 
[16] Wiedermann, E., Hübner, R., Kilian, S. & Wiesmeier, M. (2022). Festlegung von Kohlenstoff in Streuobstwiesen des Alpenvorlands (Schriftenreihe Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft [LfL], 01-2022). Freising-Weihenstephan. https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/schriftenreihe/festlegung-kohlenstoff-streuobstwiesen-alpenvorland_lfl-schriftenreihe-012022.pdf
 
[17] Schlitt, M. (Hrsg.). (2025). Obstbäume, Frost und Klimawandel: Erfahrungen aus der Praxis – Strategien für die Zukunft. Görlitz.

Aktuelle Version vom 16. Januar 2026, 11:40 Uhr

Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa

Das Klima ändert sich immer rascher durch menschliche Einflüsse, insbesondere durch den Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid und Methan. Die Jahresdurchschnittstemperatur steigt, wobei viele Monate im Jahr historische Höchstwerte erreichen.

Historische Entwicklung der jährlichen Durchschnittstemperatur - globaler Mittelwert und Österreich. Quelle: Huppmann et al. 2025.

Im Vergleich zur vorindustriellen Periode (1850 bis 1900), hat sich die globale Mitteltemperatur um 1,4 °C erhöht, in Österreich betrug diese Temperaturzunahme im Mittel jedoch bereits 3,1 °C [8]. Diese klimabedingte Temperaturerhöhung führt zu vielfältigen Folgen. So steigt die Verdunstung von Wasser aus der Tier- und Pflanzenwelt sowie von Boden- und Wasseroberflächen (sog. Evapotranspiration) durch eine Erhöhung der Temperaturen. In Mitteleuropa erhöhte sich die Evapotranspiration von 1960 bis 2010 beispielsweise um 5 bis 15 % bei gleichbleibenden oder abnehmenden Niederschlägen, wobei die diesbezüglichen regionalen Muster sehr unterschiedlich sind.

Die absolute Niederschlagsmenge bleibt in Mitteleuropa vielerorts gleich, jedoch sind Niederschläge zunehmend ungleichmäßig verteilt. Während das Frühjahr und der Sommer trockener werden, gibt es feuchtere Winter aber mit weniger Schnee. Generell fallen Niederschläge lokal sehr unterschiedlich und nicht mehr langfristig vorhersehbar. In Mitteleuropa werden die Sommer immer heißer und trockener. Insbesondere die Anzahl von Hitzetagen im Jahr mit Temperaturen über 30°C oder gar 40°C nimmt zu, was für Menschen, Tiere und Pflanzen eine enorme Belastung bedeutet. Es kommt zu langen Trocken- oder Dürreperioden, das für Pflanzen verfügbare Wasser wird weniger. [2,9].

Klimaszenarien

Im „Pariser Abkommen“ setzten sich die Staaten das globale Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf "deutlich unter 2 °C“ zu begrenzen und Anstrengungen für eine Beschränkung auf 1,5 °C zu unternehmen. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mahnt, dass die globale Erwärmung von 1,5 Grad schon im nächsten Jahrzehnt überschritten werden könnte und die aktuellen Anstrengungen der Staaten nicht ausreichend sind, um das zu verhindern. UNEP prognostiziert eine Erderwärmung von 2,8 Grad im Laufe des Jahrhunderts, sollten die Staaten ihre aktuelle Politik fortsetzen. Würden die Länder ihre nationalen Klimaschutzpläne vollständig erfüllen, läge die Erwärmung bei 2,3 bis 2,5 Grad [15].

UFZ-Dürremonitor Deutschland mit Gesamtboden. Stand: 27. Juni 2023. Quelle: UFZ-Dürremonitor/ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels

Schäden durch mangelnde Wasserversorgung

Auch tiefere Bodenschichten trocknen zunehmend aus und stehen den Obstbäumen nicht mehr für die Wasserversorgung zur Verfügung. Es kommt zu Trockenstress bei den Bäumen oder gar zum Absterben durch Austrocknung. Lange Trockenperioden werden teilweise von kurzen und heftigen Starkregenereignissen unterbrochen, wodurch, in Kombination mit den ausgetrockneten und meist verdichteten, humusarmen Böden, das Erosionsrisiko steigt und Niederschläge oberflächlich abfließen und nicht optimal von den Obstbäumen genutzt werden können.

Schäden durch erhöhte Sonneneinstrahlung

Hohe Sommertemperaturen in Verbindung mit erhöhter Sonneneinstrahlung, können an Streuobst zu Schäden wie Sonnenbrand, Schalenbräune und Glasigkeit führen.

Sonnenbrand an einem Apfel (Kronprinz Rudolf). c. Christian Holler
Rindenbrand an einem Apfelbaum. c. Christian Holler
Apfelblüte und Früchte zur gleichen Zeit im Herbst. c. Christian Holler

Schäden durch vermehrten Hagel

Der Klimawandel verstärkt regional das Auftreten von Hagel bzw. die schwerere der Ereignisse. Bei leichtem Hagel bleibt das Obst im Inneren des Kronenbereiches schadenfrei. Kommt es jedoch zu stärkeren Hagelereignissen, kann nicht nur das gesamte Obst am Baum Schaden davontragen, sondern es können auch Wunden an der Baumrinde entstehen. Dadurch können Infektionen durch Pilze und Viren in das Holz gelangen und den Baum nachhaltig schädigen.

Schäden durch zunehmenden Wind und Sturm

Durch die veränderten klimatischen Bedingungen ist regional mit zunehmenden Wind- und Sturmereignissen zu rechnen, die zu Astbruch, zum Brechen des Stammes oder gar zur Entwurzelung des Baumes führen können. Durch Sturmschäden verursachte Wunden am Baum stellen wiederum Eintrittspforten für Krankheiten dar und schwächen den Baum zusätzlich.

Schäden durch vermehrt auftretende „Schädlinge“

Durch den Klimawandel verbesserte Lebensbedingungen mit längeren Aktivitäts- und Fortpflanzungsphasen für heimische oder invasive „Schaderreger“ setzen den Bäumen zusätzlich zu. So durchlaufen z. B. „Schädlinge“ wie der Apfelwickler in vielen Teilen Mitteleuropas nicht mehr wie in früheren Jahrzehnten nur zwei, sondern nun drei Reproduktionszyklen.

Schäden durch die Verschiebung der Jahreszeiten

Eine früher Vegetationsbeginn bedingt einen verfrühten Austrieb und Blühbeginn. Z.B. setzt die Blüte beim Apfel heute um zwei bis drei Wochen früher ein als in den 1960er Jahren. Durch Kälteeinbrüche in dieser verfrühte Blühphase, nehmen Schäden durch Blütenfrost zu. Die Obsternte bei Apfel, Birne und anderen Obstarten, setzt früher ein, dies erfordert eine raschere Verarbeitung, einen höheren Bedarf an Kühllagerkapazität und zusätzlichen logistischen Aufwand.

Weitere Schäden

Dauerhafte Nässe durch Starkniederschläge und fehlende Frostgare (feinkörnige und lockere Bodenstruktur durch Frosteinwirkung) wirken sich negativ auf die Wurzelatmung und -aktivität aus. Zu feuchte und schwüle Witterung im Sommer begünstigt Holz- und Rindenkrankheiten. Hohe Niederschläge können zu leichten Hangbewegungen führen und damit Bäume in Schieflage bringen. Hangrutschungen und Muren in Folge von Extremereignissen, können Obstbaumbestände vernichten. Quellen: [4,12,13]

Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels

Chancen durch längere Vegetationsperiode

Die Vegetationsperiode war und ist in Mitteleuropa der limitierende Faktor für den Anbau wärmeliebender Obstarten und spätreifender Sorten. Die steigenden Temperaturen und dadurch bedingte längere Vegetationsperioden, verschieben die Anbaumöglichkeiten für wärmebedürftige Obstarten in den Norden und in höhere Lagen. So wird z. B. der Anbau von (Tafel)trauben, Aprikosen und Pfirsichen voraussichtlich künftig auch in Norddeutschland möglich sein und auch in den Alpen können diese Obstarten in zunehmend höheren Lagen erfolgreich kultiviert werden.

Chancen durch mildere Winter

Durch die milderen Winter ergeben sich neue Chancen für Obsarten wie z.B. Mandel, Maulbeere, Kaki und Feige, zumindest für Sorten die auch mit tieferen Temperaturen zurechtkommen. Der limitierende Faktor ist hierbei, dass trotz insgesamt milderer Winter weiterhin die Gefahr von singulären Frostereignissen sowie von Spätfrösten besteht. Quellen: [4,12,13]

Forschungsbedarf

Es bestehen erhebliche Unsicherheiten, wie sich der Klimawandel auf die Streuobstwiesen auswirkt.

Sortenresistenz & Klimaresilienz

  • Welche Obstarten und -sorten sowie deren Unterlagen sind besonders trockenheits- oder hitzetolerant?
  • Wie reagieren verschiedene Arten und Sorten auf häufigere Wetterextreme (Spätfrost, Hitzeperioden, Starkregen)?
  • Gibt es mediterrane Obstarten und -sorten, die sich für mittel- und nordeuroropäische Regionen eignen?

Boden, Wasserhaushalt & Baumgesundheit

  • Wie verändern sich Bodenstruktur, Wasserhaltevermögen und Nährstoffverfügbarkeit bei zunehmender Trockenheit?
  • Welche Bodenpflegemaßnahmen helfen langfristig am besten?
  • Wie beeinflusst Trockenstress Wurzelentwicklung, Fruchtbildung und Alterungsprozesse?

In diesem Zusammenhang ist praxisnahe Forschung zu angepasstem Boden- und Wassermanagement ist nötig.

Schädlings- & Krankheitsdruck im Wandel

  • Welche neuen Schädlinge oder Krankheiten werden aufgrund steigender Temperaturen begünstigt?
  • Wie verschieben sich Populationsdynamiken (z. B. Apfelwickler, Kirschessigfliege)?
  • Wie verändert sich die Wechselwirkung mit Nützlingen?

Hier bedarf es Monitoring-Programme und Prognosemodelle.

Auswirkungen auf Biodiversität

  • Wie verändert sich die Artenvielfalt von Insekten, Vögeln, Fledermäusen usw.?
  • Welche Strukturen (z. B. Totholz, Blühflächen) wirken dem Biodiversitätsverlust am besten entgegen?

Auswirkungen auf die Kulturführung

  • Müssen Pflanzung, Baumschnitt und Unterwuchspflege angepasst werden?

Ökonomische & gesellschaftliche Aspekte

  • Wie wirkt sich der Klimawandel auf Erträge, Qualität und Vermarktung aus?
  • Welche Anpassungsstrategien lohnen sich wirtschaftlich?


Einzelnachweise

[1] Breinesberger, J., Holler, C., Bernkopf, S., Engelmeier, M., Silhavy-Richter, K., Hinterbichler, E., & Silber, R. (2024). Streuobstanbau in Österreich: Immaterielles Kulturerbe der UNESCO. ARGE Streuobst Österreich. https://arge.level-r.at/assets/Streuobstanbau-in-%C3%96sterreich_Immaterielles-Kulturerbe_END.pdf

[2] Chimani, B., Heinrich, G., Hofstätter, M., Kerschbaumer, M., Kienberger, S., Leuprecht, A., Lexer, A., Peßenteiner, S., Poetsch, M. S., Salzmann, M., Spiekermann, R., Switanek, M., & Truhetz, H. (2015). ÖKS15—Klimaszenarien für Österreich. Daten, Methoden und Klimaanalyse. (BMLFUW, Hrsg.).

[3] Friedlingstein, P., O’Sullivan, M., Jones, M. W., Andrew, R. M., Hauck, J., Landschützer, P., Le Quéré, C., ... & Zeng, J. (2025). Global carbon budget 2024. Earth System Science Data, 17, 965–1039. https://doi.org/10.5194/essd-17-965-2025

[4] Göding, H. (2021): Auswirkungen des Klimawandels auf den Streuobstanbau. – Jahresheft des Pomologen-Vereins e. V.: S. 31-37.

[5] Holler, Ch.; Spornberger, A.; Engelmeier, M.; B. Kajtna (2024): Perspektiven für den Streuobstanbau im Klimawandel. Endbericht von StartClim2023.H in StartClim2023: Biodiversität, Klimakippeffekte und sozioökonomische Klimaindikatoren, Auftraggeber: BMK, BMWFW, Klima- und Energiefonds, Land Oberösterreich

[6] Holler, C. (2025, 24. April). Herausforderung für den Streuobstanbau durch den Klimawandel: Forschungsergebnisse für ausgewählte österreichische Streuobstregionen und Schlussfolgerungen [Vortrag]. Streuobstzentrum Burgauberg-Neudauberg.

[7] Holler, C. (2025b): Streuobstwiesen im Klimawandel. Herausforderungen für einen besonderen Lebensraum - In: Natur und Umwelt im Pannonischen Raum.- 35. Jahrgang, Ausgabe 3/2025. Hrsgb.: Verein der Burgenländischen Naturschutzorgane. Eisenstadt.

[8] Huppmann, D., Keiler, M., Riahi, K., Rieder, H. & weitere Mitwirkende (2025). Zusammenfassung für die politische Entscheidungsfindung (SPM). In: D. Huppmann, M. Keiler, K. Riahi & H. Rieder (Hrsg.), Second Austrian Assessment Report on Climate Change (AAR2) of the Austrian Panel on Climate Change (APCC). Austrian Academy of Sciences Press. https://doi.org/10.1553/aar2-spm-de

[9] Jandl, R., Tappeiner, U., Foldal, C. B., & Erb, K. (Hrsg.). (2024). Landnutzung und Klimawandel in Österreich. APCC Spezial-Report. Springer Berlin Heidelberg.

[10] Maringer, J., Radtke, M. & Schulz, C. (2024). Klimawandelanpassung im Streuobst: Potentialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

[11] Maurer, J. (2013). Landschaftsökologischer Wert geförderter Obstbaumpflanzungen in Niederösterreich [Diplomarbeit, Universität Wien].

[12] Ruess, F. (2020): Obstbau im Klimawandel: Obst & Garten, Juli 2021, S. 6-15.

[13] Schliebner, S., Decker, P. & Schlitt, M. (2024): Streuobst im Klimawandel – Ein Leitfaden. Ostritz, 76 Seiten.

[14] Schwaiger, E., Färber, B., Kühnen, L., Stagl, S., Svehla-Stix, S., Vogel, J. & Weiß, M. (2018). Bewertung von Ökosystemleistungen. Methodenvergleich Kosten-Nutzen-Analyse und Multikriterienanalyse anhand einer österreichischen Region (Report REP-0670). Umweltbundesamt, Wien.

[15] United Nations Environment Programme. (2025). Emissions Gap Report 2025: Off Target - Continued Collective inaction puts Global Temperature Goal at Risk https://wedocs.unep.org/handle/20.500.11822/48854;jsessionid=1A44FD82A70487FCEA8F79815B18FF5C

[16] Wiedermann, E., Hübner, R., Kilian, S. & Wiesmeier, M. (2022). Festlegung von Kohlenstoff in Streuobstwiesen des Alpenvorlands (Schriftenreihe Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft [LfL], 01-2022). Freising-Weihenstephan. https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/schriftenreihe/festlegung-kohlenstoff-streuobstwiesen-alpenvorland_lfl-schriftenreihe-012022.pdf

[17] Schlitt, M. (Hrsg.). (2025). Obstbäume, Frost und Klimawandel: Erfahrungen aus der Praxis – Strategien für die Zukunft. Görlitz.